Digitalisierung, Mobilität & Infrastruktur

Digitalisierung & Infrastruktur – 
„Amberg digital“

Digitale und moderne Infrastruktur ist entscheidend für Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerleben. Wir setzen auf praxisnahe Lösungen, Transparenz und Effizienz.

Digitale Verwaltung als Standard
Wir streben an, dass alle kommunalen Verwaltungsleistungen vollständig digital verfügbar und leicht zugänglich sind. Anträge, Genehmigungen und Auskünfte sollen online gestellt, bearbeitet und nachvollziehbar sein – inklusive Statusverfolgung und klarer Fristen. Ziel ist, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen den Zugang zu erleichtern, Wege zu verkürzen und die Verwaltung effizienter zu gestalten, ohne den persönlichen Service vor Ort zu ersetzen. Verwaltungsprozesse werden digital unterstützt, Akten vollständig elektronisch geführt, zentrale Kennzahlen und KPIs schaffen Transparenz über Dauer und Effizienz von Verfahren.

Smart City praxisnah ausbauen
Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist Grundlage für Wirtschaft, Bildung und Verwaltung. Smart-City-Anwendungen sollen einen realen Nutzen bieten, nicht nur symbolisch sein. Digitale Lösungen für Sicherheit, Energie, Verkehr und Bürgerservices werden praxisnah umgesetzt. Für den Ausbau sollen Partnerschaften mit Städten geknüpft werden, die im Ausbau bereits weiter sind.

Glasfaserstruktur ausbauen
Wir streben eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur mit mindestens 1 GB an. Durch gezielte Kooperationen mit gegenwärtigen und potentiellen Anbietern sowie durch Leerohrverlegung bei Straßenbaumaßnahmen wird der Ausbau effizient gestaltet und die digitale Zukunftsfähigkeit der Stadt langfristig gesichert.

Mobilität – „Unterwegs in Amberg“

Moderne Mobilität orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, nicht an der Konkurrenz zwischen Verkehrsmitteln. Die Mobilität muss an der Lebensrealität der Bürger ausgerichtet werden. Pendler, Familien, Senioren und Menschen ohne eigenes Auto sollen gleichermaßen berücksichtigt werden.

Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausspielen
ÖPNV, Radverkehr und Individualverkehr sollen integriert betrachtet werden, um effiziente Lösungen für alle zu schaffen.

ÖPNV attraktiver und verlässlicher gestalten
Fahrpläne, Taktung und Komfort werden verbessert, um den ÖPNV als Alternative zum Auto attraktiv zu machen. Dabei muss Effizienz und Attraktivität stets im Einklang stehen, Es soll geprüft werden, ob Maßnahmen wie ein Rufbus-Konzept die Effizienz steigern, ohne die Attraktivität des ÖPNV erheblich zu mindern, und inwiefern sie tatsächlich die Fahrgastzahlen beeinflussen.

Radverkehr ausbauen
Sichere, gut ausgebaute Radwege erhöhen Lebensqualität, Klimaschutz und Gesundheit. Konkret sollen fehlende Verbindungen zwischen Stadtteilen geschlossen, durchgängig markierte Radstreifen auf Hauptachsen eingerichtet und sichere Abstellmöglichkeiten an Schulen, Bahnhöfen und Einkaufszentren geschaffen werden. Zudem soll geprüft werden, welche innerstädtischen Straßen für Radverkehr prioritär umgestaltet oder verkehrsberuhigt werden können, um Effizienz und Sicherheit zu erhöhen.

Lade-Infrastruktur für E-Autos ausbauen
Öffentliche, halböffentliche und private Ladeinfrastruktur muss erweitert werden, inklusive Lösungen für Laternenparker. Der Ausbau muss das gesamte Stadtgebiet umfassen, um die in einigen Stadtteilen bestehenden Lücken zu schließen.

Sanierung kommunaler Infrastruktur
Straßen, Brücken und Verkehrsanlagen werden vorausschauend saniert, um Sicherheit und Mobilität langfristig zu sichern.