Unsere Stadtpolitik fördert selbstbestimmtes Leben, Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.
Barrierefreie Stadtgestaltung und Mikro-Maßnahmen fördern
Regelmäßige Begehungen mit Betroffenen – Senioren, Menschen mit Behinderung und Familien – identifizieren konkrete Hindernisse und ermöglichen praxisnahe Verbesserungen.
Mikro-Maßnahmen wie Bordsteinabsenkungen, bessere Beleuchtung, Sitzgelegenheiten und barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäuden erhöhen Komfort und Zugänglichkeit sollten daher regelmäßig geprüft und umgesetzt werden.
Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe als integratives Mittel
Wir wollen die bürokratischen Hürden für Ehrenamtliche und die Nachbarschaftshilfe senken und damit das zivilgesellschaftliche Engagement stärken. Denn eine Stadt, die sich gegenseitig hilft, hat mehr Zusammenhalt und lebt so auch Integration auf natürliche Weise im täglichen Miteinander. So investieren wir in Freiheit und Teilhabe. Wer hilft, gehört dazu. Wer anpackt, wird Teil der Lösung
Sprache, Arbeit und Bildung in den Mittelpunkt stellen
Integration gelingt durch Bildung, Qualifizierung und eigenständiges Handeln. Fordern und Fördern stehen im liberalen Fokus.
Jugendparlament und Jugendbeiräte
Über ein Amberger Jugendparlament bzw. Jugendbeiräte sollen junge Menschen beratend in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden, um ihre Perspektiven zu berücksichtigen. Ziel ist es, gemeinsam an tragfähigen Lösungen zu arbeiten, insbesondere, wenn junge Menschen von den Entscheidungen betroffen sind. Eine solche Teilhabe für junge Menschen fördert den Gemeinsinn und die Identifikation mit der Stadtgesellschaft.
Politische Entscheidungen müssen nachvollziehbar, verständlich und offen sein. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, frühzeitig mitzuwirken.
Frühzeitige Bürgerbeteiligung
Bürgerinnen und Bürger werden aktiv in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden.
Digitale Beteiligungsformate ausbauen
Onlineplattformen und Apps sollen Beteiligung flexibel ermöglichen, niederschwellig und transparent. Dies soll die Bürgerbeteiligung steigern und Stadträten und Entscheidern wichtige Impulse geben.
Stadtratsarbeit barrierefrei und nachvollziehbar
Stadtratsarbeit muss barrierefrei und nachvollziehbar sein: Das individuelle Abstimmungsverhalten ist für die Bürger direkt sichtbar zu machen und das Ratsinformationssystem verständlich zu gestalten. Ein kommunaler „Was-kostet-was“-Bereich hat für volle Klarheit über die Verwendung von Steuergeldern zu sorgen. Zudem muss Social Media konsequent zusätzlich als sachlicher Informationskanal statt als bloßes PR-Medium ausgebaut werden.
Bürgerdialoge vor Ort
Themenspezifische Veranstaltungen sollen direkten Austausch ermöglichen und daran orientiert sein, konkrete Ergebnisse zu erzielen, um nicht als Alibi-Veranstaltungen zu enden. Es sollen regelmäßige, offene und parteiübergreifende Bürgerdialoge in Stadtteilen und Brennpunkten erfolgen. Eingeladen werden sollen alle Stadträte, Bürgern sowie Vereine vor Ort. Diese Maßnahme steigert das Vertrauen in Politik bietet wichtige Impulse für eine bürgernahe Politik.
Sachkundige in noch mehr Ausschüssen und Beiräten einbinden
Es hat sich bewährt, sachkundige Bürgerinnen und Bürger einzusetzen, wie z.B. im Jugendhilfeausschuss. Wir fordern daher, dies möglichst auf auf alle Ausschüsse und Beiräte auszudehnen, um die in der Bevölkerung vorhandene Expertise direkt in die Entscheidungsfindungsprozesse zu integrieren. Das wird zu mehr Akzeptanz und Qualität der Beschlüsse führen.
Mehr öffentliche Ausschuss-Sitzungen und Protokolle
Alle Sitzungen sollen, soweit möglich, öffentlich durchgeführt und die Protokolle zeitnah veröffentlicht werden.
Transparenz von Entsendungen
Die Offenlegung der Entsendungen von Stadträten in Aufsichtsgremien schafft Vertrauen und Nachvollziehbarkeit.